Von der See, mit dem Ballon, bis zum Weltraum
Kremation eröffnet viele Bestattungswege.

Nach der Einäscherung kann die Urne ganz klassisch auf einem Friedhof im In- und Ausland beerdigt werden. Darüberhinaus bietet die Feuerbestattung viele individuelle, oft stark mit der Natur verbundene Möglichkeiten der Beisetzung: Von der Bestattung zur See, in der Luft, im Wald, auf der Almwiese oder im Weltraum, bis hin zur Karbonisierung der Asche in einen Erinnerungsdiamanten. Mit dem Vorteil, zwischen verschiedenen Arten der Aschebeisetzung wählen zu können und somit sich auch im Tod ganz persönlich auszudrücken, erhält die Feuerbestattung immer mehr Zuspruch.

VIVENDA und der direkt angrenzende Naturfriedhof "Garten des Friedens" bieten eine Reihe von Naturbestattungsmöglichkeiten. Fragen Sie nach, wir beraten Sie gerne.

Bestattungsformen:

 

  • Der Natur ganz nah: Üppiges Grün im Sommer, unberührter Schnee im Winter. Kleine Baumlichtungen, große Wiesenflächen, Plateaus und eine symbolstarke Mulde in Eiform. Über Rasenpfade sind alle Ruhestätten im "Garten des Friedens" das ganze Jahr über bequem erreichbar.
  • Runde oder markante Findlinge im hügeligen Gelände, benachbart von Kräutern und Farnen, von Kirschen und Birken. Mag Stein auch verwittern, er steht mit seiner einmaligen Struktur und Aura für das Unvergängliche.
  • La vie en rose. Blütenpracht und bestechende Dornen, die Rose zählt mit all ihrem Sortenreichtum zu den beliebtesten Blumen. Der Rosenstock ist ein nachhaltiger Gruß und verbindendes Element zwischen den Welten.
  • Wie der Baum im Erdreich wurzelt das Leben in der Ewigkeit. Im Hain, unter hölzernen Solitären, schon erhaben oder neu gepflanzt. Bei Einzelbestattungen oder als Ruhestätte für Familien. Der Baum ist immer erfüllendes Sinnbild.
  • Bäume stehen für Robustheit, Wald schützt. Eine angenehme Vorstellung, dort in einer Urne, die sich zersetzt, bestattet zu werden. Der Wurzelbereich von Bäumen wird dabei ausgespart. Je nach Rechtslage ist auch das Verstreuen der Asche möglich. Für Hinterbliebene ist der Wald ein Ort der Ruhe und Besinnung.
  • Ein Urnengrab ist überschaubar und muss nicht aufwändig gepflegt werden. Man unterscheidet zwischen Einzelgräbern, die meist mit einem Gedenkstein geschmückt werden, Urnen-Gemeinschaftsgräbern mit gemeinschaftlichem Gedenkstein, anonymen Urnengräbern, Rasenreihengräbern oder Wahlgräbern. Die Ruhezeit liegt je nach Grabstätte zwischen 10 und 15 Jahren.
  • Die Beisetzung in einem Kolumbarium, auch Urnenwand oder Urnennische genannt, hat etwas Altehrwürdiges und mit anderen Verstorbenen Verbindendes. Die Urnen werden in vorbereitete Fächer eingestellt, anonym oder mit Namensplatten versehen. Sie stehen in Reihen neben- und übereinander. Eine Urnenaufbewahrung in unserem Kolumbarium kann bis zu einem Zeitraum von 12 Monaten erfolgen.
  • Ins Nirgendwo gegangen. Diese Art der Bestattung wählen Menschen, die ihren Angehörigen nach der Bestattung nicht weiter zur Last fallen möchten. Wir bieten die Möglichkeit der anonymen Beisetzung auf der Urnenwiese im benachbarten "Garten des Friedens". Angehörige können zwar nicht teilnehmen, den Ort jedoch jederzeit besuchen.
  • Zurück in den Kreislauf der Natur. Dieser Gedanke tröstet viele Menschen, die sich fragen: Wo gehe ich hin. Natur als Ort der Ruhe und Besinnung kann auch den Hinterbliebenen bei der Überwindung der Trauer helfen. Mögliche Ruhestätten sind Almwiesen, Bergbäche, Felsen, Berghänge, Täler, Waldflächen oder Meeresküsten. Die Ascheverstreuung in der Natur ist derzeit aber über deutschem Territorium noch nicht gestattet.
  • Ursprünglich Seeleuten vorbehalten, kann heute jeder das Meer als letzte Ruhestätte wählen. Viele Menschen fühlen sich dem Element Wasser verbunden. Für die Seebestattung wird die Asche in einer speziellen Seeurne außerhalb der Dreimeilenzone über „Rauem Grund“ – da, wo nicht gefischt wird – nach Seemannsbrauch dem Meer übergeben. Der Kapitän spricht dabei die Trauerrede. Die Seebestattung kann nur durchgeführt werden,wenn der/die Verstorbene dies noch zu Lebzeiten beantragt hat.
  • In alle Winde verstreut – diesem Gedanken entspricht die Bestattung im Element Luft. Die Luftbestattung besteht darin, dass die Asche des Verstorbenen entweder bei einer Ballonfahrt in einem Heißluftballon oder während des Fluges aus einem Flugzeug dem Luftraum übergeben wird. Diese Bestattungsart ist in Deutschland zur Zeit noch nicht gestattet.
  • Was bisher nur an der Nordsee, Ostsee und der Adria möglich war, bietet die Danubia Flussbestattungen an der österreichischen Donau an. Durch die Beisetzung der Asche in den idyllischen Abschnitten der Donau haben Angehörige die Möglichkeit, dem Verstorbenen in der freien Natur zu gedenken. Grabpflege, Grabmiete, die Anschaffung eines Grabsteines und vieles mehr fallen weg. Daher kann die letzte Ruhestätte ohne Rücksichtnahme auf Friedhofsöffnungszeiten jederzeit besucht werden.
  • Unter Ballonbestattung versteht man das Verstreuen der Asche eines Verstorbenen von einem Heißluftballon aus. Die Angehörigen können an der Zeremonie teilnehmen. Diese Beisetzungsart ist in Deutschland nicht erlaubt. Da diese Bestattungsform in Frankreich und auch in der Schweiz verbreitet ist, wird sie von deutschen Bestattern über dortigen Territorien ausgeführt. Auch in Tschechien ist die Übergabe der Asche an den Wind möglich, sie fällt dabei auf genehmigte Wiesengebiete.
  • Eins werden mit dem Universum – das streben Menschen schon zu Lebzeiten und auch im Tod an. Ein kleiner Teil der Asche wird in einer Miniurne mit einem Bestattungssatelliten in den Weltraum geschossen. Dieser tritt später wieder in die Erdatmosphäre ein und verglüht wie eine Sternschnuppe.
  • Ein letztes Mal mit Pauken und Trompeten strahlend erleuchten – diese Vorstellung von letzter Erinnerung ist etwas ganz Besonderes. Wer das möchte, kann seine Asche im Ausland als Feuerwerk am Himmel explodieren lassen.
  • Wer nach einem Todesfall ein Andenken an den Verstorbenen bei sich tragen möchte, hat die Möglichkeit, eine Diamantbestattung zu wählen. Aus der Asche des Verstorbenen entsteht in einem aufwändigen Verfahren ein Diamant, der beispielsweise als Schmuck getragen werden kann. Diese Art der Bestattung wird in Deutschland nicht gestattet.
  • Eine sehr persönliche Art, einen geliebten Verstorbenen weiter in seinem Herzen zu tragen. Nach der Feuerbestattung wird dafür ein kleiner Teil der Asche in ein Amulett abgefüllt, das um den Hals getragen werden kann. Diese Art der Bestattung wird in Deutschland nicht gestattet.

 

Gerne können Sie sich auch persönlich mit uns in Verbindung setzen:
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Seebestattung